Schulbegleitung

Schülerinnen und Schüler, die Anpassungsschwierigkeiten im Schulalltag zeigen, können nach einer vorherigen Begutachtung durch eine Kinder- und Jugendpsychiatrische Praxis als Hilfe zur Teilhabe am Leben in der Schule eine Schulbegleitung bekommen. Dies trifft auf Kinder zu, die z.B. unter hohen Konzentrationsschwierigkeiten leiden, Probleme haben, sich in die Klassengemeinschaft einzufügen sowie auf Leistungsanforderungen aufgrund von Überforderung mit störendem Verhalten oder Aggressionen reagieren.

Eine Schulbegleitung hilft dem Kind, den schulischen Alltag stressfreier zu bewältigen, trainiert Abläufe und Arbeitsorganisation, vermittelt im Konflikt und gewährt nach Absprache mit den Lehrkräften Pausen oder Stillarbeit außerhalb des Klassenraumes.

Die Begleitung erfolgt im Unterricht und in den Pausen sowie bei allen Schulveranstaltungen innerhalb der Unterrichtszeit und nach vorheriger Absprache auf Klassenfahrten.

Die Qualität der Arbeit wird durch ein sozial erfahrenes Team gesichert. Es finden regelmäßig Teamgespräche, kollegiale Beratungen und nach Bedarf Fortbildungen statt.

 

Eine Besonderheit stellt das "Poolmodell Schulbegleitung" dar. In der Region Uetersen-Tornesch sind die Familienräume im Grundschulbereich der einzige Träger von Schulbegleitung nach dem SGB VIII und schulischer Integrationshilfe nach dem SGB XII. Im Rahmen eines festen Budgets werden Schülerinnen und Schüler je nach individuellem Bedarf von Schulbegleiter*innen betreut, die den Schulen und Klassen fest zugeordnet sind. Die üblichen Beantragungswege fallen weg, die Unterstützung kann zeitnah und bedarfsorientiert erfolgen, und es können mehrere Kinder gleichzeitig effektiv erreicht werden.