Pädagogische Früherkennung und Frühförderung

Wir kümmern uns um Säuglinge und Kleinkinder von der Geburt bis bis zur Einschulung

  • bei denen im sozialen, sprachlichen, geistigen oder motorischen Bereich Entwicklungsverzögerungen zu erkennen sind,
  • die mit geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen oder Gedeihstörungen leben,
  • die einem besonderen Entwicklungsrisiko ausgesetzt sind oder waren, z. B. schwierige Geburt oder Frühgeburt, chronische Erkrankungen,
  • die Verhaltensweisen zeigen, die Erwachsene besonders fordern, z. B. Schreikinder.

Mit unserer Frühförderung unterstützen wir die Eltern bei der Erziehung des Kindes und helfen ihnen individuell das Zusammenleben mit ihrem Kind positiver zu gestalten. Für die Frühförderung kommen wir in der Regel einmal wöchentlich ins häusliche Umfeld oder wir treffen uns in den Familienräumen. Wir freuen uns, wenn Eltern das Kind in der Fördersituation begleiten.

Für die Arbeit mit dem Kind nutzen wir

  • kunst- und musikpädagogische Ansätze,
  • psychomotorische Übungen und Spiele, um die Beweglichkeit zu fördern,
  • Rollenspiele, um den Ausdruck von Gefühlen zu stärken und kommunikative Kompetenzen zu vermitteln,
  • Spieltherapie, um Aggressionen und Ängste abzubauen,
  • Unterschiedliche Materialien, wie Therapiebohnen und Hängematte, um die eigene Wahrnehmung des Körpers zu fördern.

Die Eltern erhalten von uns:

  • fundierte Informationen über den Entwicklungsstand ihres Kindes,
  • eine schriftliche Förderplanung zum Aufzeigen individueller Fördermöglichkeiten,
  • fachliche Antworten auf Fragen zur Entwicklung und Erziehung ihres Kindes,
  • regelmäßige Gesprächsangebote und Elterntreffen in den Familienräumen,
  • Koordination von unterschiedlichen Einrichtungen und Fachkräften (Ärzte, Therapeuten, Kinderzentren),
  • Beratung und Begleitung beim Übergang in die Kindertagesstätte.