Einzelintegrationsmaßnahmen

Diese Maßnahmen sind zur Förderung und Integration von entwicklungsauffälligen Kindern in  Kindertageseinrichtungen im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt gedacht.

Die Förderung des Kindes findet in der von den Eltern gewählten Kindertagesstätte statt. Eine heilpädagogische Fachkraft kommt dann für eine festgelegte Stundenanzahl in die Einrichtung, um das beeinträchtigte Kind speziell zu fördern und ihm bei der Überwindung seiner Schwierigkeiten zu helfen. Der Stundenumfang der Förderung ist von der Betreuungszeit des Kindes in der Kindertagesstätte abhängig. Ziel der Arbeit ist es gemeinsam mit den ErzieherInnen die Integration des Kindes anzuregen und zu verbessern. Dazu wird die Gesamtzahl der Kinder in der Gruppe entsprechend reduziert.

 Einzelintegrationsmaßnahmen beinhalten

  • Heilpädagogische Förderung des Kindes in und außerhalb der Gruppe
  • Gruppenpädagogische Ansätze
  • Beratung und Begleitung der Eltern
  • Erstellung eines individuellen Förderplanes des Kindes
  • Kooperation und Austausch zwischen heilpädagogischer Fachkraft und Erzieherin
  • Koordination der interdisziplinären Zusammenarbeit

Grundlagen unserer Arbeit sind die Bedürfnisse und Ressourcen des Kindes und seines Umfelds. Jedes Kind wird in seiner Eigenart und nach seinem persönlichen Entwicklungsstand wahrgenommen und gefördert. Die heilpädagogische Förderung findet in der Einzelsituation, der Kleingruppe oder als Begleitung in der ganzen Gruppe statt. Das Prinzip der Ganzheitlichkeit bestimmt unsere Arbeit.