„Videogestützte Interventionen“ in der ambulanten Hilfe

Davon ausgehend, dass frühe Interventionen negativen Entwicklungen von Kindern effektiv entgegenwirken können, richtet sich dieses Konzept an Familien mit Problemen in der Eltern-Kind-Beziehung sowie an Familien in Hochrisikokonstellationen und einer drohenden oder vorhandenen Kindeswohlgefährdung.

Die Familienräume bieten zwei Varianten der videogestützte Intervention an. Während sich die STEEP™-Methode schwerpunktmäßig an schwangere Frauen und junge Mütter/Paare mit ihren Babys richtet, eignet sich Marte Meo allgemeiner für alle psychosozialen Felder, in denen es um Aktivierung und Förderung sowie Unterstützung und Begleitung von Entwicklungs- und Lernprozessen geht.

Beide Methoden ermöglichen mithilfe des Einsatzes von Videoaufnahmen und deren Auswertung gemeinsam mit den Klienten/innen ein spezifisches Arbeiten an Bindungs- und Beziehungsstörungen sowie ein effektiveres Aufspüren und Aktivieren von verdeckten Ressourcen der Eltern, da positive Verhaltensweisen und Fortschritte umgehend erkennbar und belegbar sind („Macht der Bilder“/„Seeing is believing“).

Den Familienräumen stehen derzeit jeweils zwei ausgebildete STEEP™-Beraterinnen und Marte Meo-Therapeutinnen zur Verfügung.